Umbau und Sanierung Werk 1

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Münchner Ostbahnhof entsteht mit dem sogenannten Werksviertel derzeit ein vielfältiges Quartier für Arbeiten, Wohnen und Freizeit. Der Umbau des Werk 1 ist Teil dieser umfassenden Transformation des einstigen Industriegeländes. Erbaut wurde das ehemalige Fabrikgebäude der Firma Pfanni ab Mitte der 1950er Jahre, abschnittsweise in drei Bauteilen, mit einem Bürotrakt sowie zwei […]
Sanierung Neue Pinakothek

Die Neue Pinakothek, einer der größten Museumsneubauten Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg, wurde in den Jahren 1975 bis 1980 nach den Plänen des Architekten Alexander von Branca im Stil der Postmoderne erbaut. Das Innere des gegenüber der Alten Pinakothek (Leo von Klenze) gelegenen Baus besteht aus zwei Trakten: Während in den 22 Sälen und 11 […]
Wohnen an der Prinzregentenstrasse

Prägend für die Straßenfassade sind vorgestellte Balkone aus Betonfertigteilen, die eine großformatige Struktur bilden. Der durch einen Zuschlagstoff leicht rötliche Beton hebt sich vor dem dunklen Putz klar ab. Bald schon wird sich im Bereich der Balkone die Nutzung als lebendiges Bild abzeichnen und so die strenge Form überlagern.
2. RA Freiham Nord

Ein Team aus den Büros Hild und K München Berlin, Sergison Bates architects (London), Büro Krucker (Zürich) und Studio Vulkan Landschaftsarchitektur (Zürich und München) wurde im April 2018 mit dem ersten Preis im städtebaulich-landschaftsplanerischen Wettbewerb für den zweiten Realisierungsabschnitt des Neubaugebiets München Freiham Nord ausgezeichnet. Der künftige Wohnstandort befindet sich am westlichen Stadtrand Münchens, ungefähr 15 km vom Zentrum der Landeshauptstadt entfernt. Der Wettbewerbsumgriff beträgt 57 Hektar und soll einmal 7.000 Wohneinheiten beherbergen.
Geschäfts- und Bürohaus Weinstrasse 6

Das fünfstöckige Geschäfts- und Bürohaus liegt im Herzen Münchens, unmittelbar gegenüber dem Rathaus. Die Fassadengestaltung zielt auf eine harmonische Einordnung des Neubaus in die umgebende Wiederaufbauarchitektur ab. Was hätte näher gelegen als sich an Kubatur und Anmutung des Vorgängerbaus aus den 1950er Jahren zu orientieren, der aufgrund seiner schlechten Substanz abgerissen werden musste?
Umspannwerk Schwabing

Die Fassade thematisiert in ihrer rauen Anmutung die Eigenart des ungedämmten Zweckbaus: Der roh belassene, massive Ortbeton trägt die Spuren des Fertigungsprozesses offen zur Schau. Drei große Einbringöffnungen für Transformatoren bestimmen die Gliederung der Hauptfassade. Sie sind durch eine reversible Kupferblech-Verkleidung geschlossen. Das aufgrund seiner hohen Leitfähigkeit in der Stromversorgung unentbehrliche Material wurde auch für die Türen, die großformatigen Streckmetallgitter der Lüftungsöffnungen, für Verkleidungen, Absturzsicherungen und Fallrohre verwendet. Die Analogie zur Funktion des Gebäudes liegt auf der Hand.
Büro- und Wohnhaus Schwabinger Tor

Das Büro- und Wohnhaus mit Gewerbe- und Gastronomieflächen im Erdgeschoss ist als Stadtbaustein S40 in das städtebauliche Konzept des Baugebietes „Schwabinger Tor“ eingebettet. Seine vorgehängte, hinterlüftete Fassade setzt sich zusammen aus asymmetrisch kreuzförmigen Klinker-„Puzzlestücken“. Diese Stahlbetonteile mit eingelegten Klinkerriemchen werden im Werk vorgefertigt.
Gaststätte Donisl

Da die schlechte Bausubstanz der Traditionsgaststätte am Münchner Marienplatz einen Umbau nicht gerechtfertigt hätte, wurde sie bis auf die Fassade abgerissen und durch Hild und K Architekten komplett neu errichtet. Der von Säulen umsäumte Innenhof, in den sich Sitznischen schmiegen, bezieht sich typologisch auf die Alt-Münchner Laubenhöfe. Diese erweitern den Stadtraum in das Gebäude hinein und schaffen so einen urbanen Innenraum inmitten des Hauses.
Werksviertel München

Auf einem ehemals industriell genutzten, 38 Hektar umfassenden Areal hinter dem Münchner Ostbahnhof soll ein urbanes Viertel entstehen, das sogenannte Werksviertel München. Die Planung verzahnt Wohnen, Arbeiten, Kultur und Freizeit miteinander. Im Zentrum des Quartiers liegt das ehemalige Werksgelände der Firma Pfanni. Die darauf befindlichen Industriegebäude werden zum Großteil revitalisiert und stehen in einem spannungsreichen Kontrast zwischen alt und neu.
Umbau und Sanierung BayWa Hochhaus

Der ehemals monolithische Baukörper wird in acht sternförmig und versetzt zueinander angeordnete Hochhausscheiben aufgelöst. Diesen Eindruck, der das Gebäude erheblich schlanker und eleganter erscheinen lässt, bewirkt eine Differenzierung der Kubatur mittels entsprechender Rücksprünge und eines Materialwechsels innerhalb der Fassaden. Zusätzlich werden die einzelnen „Hochhäuser“ in der Höhe differenziert weitergeführt, so dass eine horizontal und vertikal gestaffelte Silhouette entsteht. Eine metallverkleidete Aufstockung führt diese optisch zum Ganzen zusammen.