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Wohnen am Hohentorsplatz

Der Hohentorsplatz liegt am Rande der historischen Neustadtwallanlagen im Bereich der Alten Neustadt Bremen. Die Entwicklung dieses Teils der Innenstadt zu fördern, steht im Focus vielfältiger städtebaulicher Bemühungen. In diesem Zusammenhang soll hier vermehrt auch attraktiver geförderter und frei vermieteter Wohnraum entstehen. Vor diesem Hintergrund stand der Wettbewerb, den das bremische Wohnungsbauunternehmen GEWOBA für die […]

Erweiterung Gründerzentrum Werk 1.4

In unmittelbarer Nähe zum Münchner Ostbahnhof hatte einst die Firma Pfanni ihren Standort. Seit mehreren Jahren erlebt das ehemalige Industriegelände seine Transformation zum vielfältigen Quartier für Arbeiten, Wohnen und Freizeit, dem sogenannten Werksviertel. Mit dem schrittweise vollzogenen Weiterbau eines ehemaligen Verwaltungs- und Laborgebäudes zum Gründerzentrum setzen Hild und K ihre erfolgreiche Planungstätigkeit innerhalb des Areals […]

Geschäftshaus Weinstrasse 7 / 7a

Das Baugrundstück, auf dem im Auftrag der Nymphenburg Immobilien GmbH das sechsgeschossige Geschäftshaus mit Hotel und Restauration errichtet wurde, liegt inmitten der Münchener Altstadt. Den Charakter des Ortes bestimmt die Architektur des sogenannten Wiederaufbaus. 1945 hatte die Stadtspitze beschlossen, die weitgehend zerstörte Innenstadt im Anklang an traditionelle Bauformen neu zu errichten. Neben Erhalt und Rekonstruktion […]

Hotel Werk 17

Das Hotel Werk 17 wurde mit einer mehrschichtigen Fertigteilfassade errichtet. Optisch jedoch entspricht sie gewiss nicht dem Klischee des „Plattenbaus“. Die schuppenartige Anordnung der Klinkerriemchen wäre in dieser Exaktheit vor Ort kaum zu realisieren gewesen. Sie zeugt inmitten der industriellen Fertigung auch von der handwerklichen Expertise des Herstellers, mit dem gemeinsam die Elemente entwickelt wurden.

Wohnen an der Werderstrasse

Aufgrund tiefgreifender baulicher und energetischer Mängel war das ursprünglich auf dem Baugrundstück stehende Haus dieser Epoche nicht zu erhalten gewesen. Um zumindest die Erinnerung daran weiter zu tragen, entschlossen sich Andreas Hild, Dionys Ottl und Matthias Haber dazu, historische Fassadenteile als Spolien in die Brüstung der neuen Loggien zu integrieren.

Luginsland Kloster Lorch

Als Beitrag zu dem von Jórunn Ragnarsdóttir anlässlich der Remstal Gartenschau 2019 kuratierten Architekturprojekt „16 Stationen“ setzten Hild und K Architekten im ostwürttembergischen Lorch ein Partizipationsprojekt der besonderen Art um. 55 Ehrenamtliche aus Stadt und Umgebung verarbeiteten, angeleitet und unterstützt von Dionys Ottl und seinem Team, rund 114 Kilometer Nylonschnur in liebevoller Handarbeit zu individuellen Werkstücken. Zusammengesetzt verhüllen sie als textile Intervention für die Dauer der Gartenschau das sogenannte „Luginsland“.

Wohnen an der Prinzregentenstrasse

Prägend für die Straßenfassade sind vorgestellte Balkone aus Betonfertigteilen, die eine großformatige Struktur bilden. Der durch einen Zuschlagstoff leicht rötliche Beton hebt sich vor dem dunklen Putz klar ab. Bald schon wird sich im Bereich der Balkone die Nutzung als lebendiges Bild abzeichnen und so die strenge Form überlagern.

Geschäfts- und Bürohaus Weinstrasse 6

Das fünfstöckige Geschäfts- und Bürohaus liegt im Herzen Münchens, unmittelbar gegenüber dem Rathaus. Die Fassadengestaltung zielt auf eine harmonische Einordnung des Neubaus in die umgebende Wiederaufbauarchitektur ab. Was hätte näher gelegen als sich an Kubatur und Anmutung des Vorgängerbaus aus den 1950er Jahren zu orientieren, der aufgrund seiner schlechten Substanz abgerissen werden musste?

Umspannwerk Schwabing

Die Fassade thematisiert in ihrer rauen Anmutung die Eigenart des ungedämmten Zweckbaus: Der roh belassene, massive Ortbeton trägt die Spuren des Fertigungsprozesses offen zur Schau. Drei große Einbringöffnungen für Transformatoren bestimmen die Gliederung der Hauptfassade. Sie sind durch eine reversible Kupferblech-Verkleidung geschlossen. Das aufgrund seiner hohen Leitfähigkeit in der Stromversorgung unentbehrliche Material wurde auch für die Türen, die großformatigen Streckmetallgitter der Lüftungsöffnungen, für Verkleidungen, Absturzsicherungen und Fallrohre verwendet. Die Analogie zur Funktion des Gebäudes liegt auf der Hand.

Büro- und Geschäftshaus Sendlinger Str.

Eine Besonderheit des Baugrundstücks – ein „Knick“ in der Sendlinger Straße wirkt sich auf den Verlauf der Blockrandstruktur aus – wurde zur grundlegenden Inspiration des Entwurfs. Ein Relief horizontaler Einschnitte nimmt die „Schräge“ der Außenwand ebenso auf wie die unterschiedlichen Fensterfluchten der Nachbargebäude. Aus dem selbsttragenden Ortbeton erscheint es wie mit dem Meißel herausgehauen.