Luginsland Kloster Lorch

Als Beitrag zu dem von Jórunn Ragnarsdóttir anlässlich der Remstal Gartenschau 2019 kuratierten Architekturprojekt „16 Stationen“ setzten Hild und K Architekten im ostwürttembergischen Lorch ein Partizipationsprojekt der besonderen Art um. 55 Ehrenamtliche aus Stadt und Umgebung verarbeiteten, angeleitet und unterstützt von Dionys Ottl und seinem Team, rund 114 Kilometer Nylonschnur in liebevoller Handarbeit zu individuellen Werkstücken. Zusammengesetzt verhüllen sie als textile Intervention für die Dauer der Gartenschau das sogenannte „Luginsland“.

Umspannwerk Schwabing

Die Fassade thematisiert in ihrer rauen Anmutung die Eigenart des ungedämmten Zweckbaus: Der roh belassene, massive Ortbeton trägt die Spuren des Fertigungsprozesses offen zur Schau. Drei große Einbringöffnungen für Transformatoren bestimmen die Gliederung der Hauptfassade. Sie sind durch eine reversible Kupferblech-Verkleidung geschlossen. Das aufgrund seiner hohen Leitfähigkeit in der Stromversorgung unentbehrliche Material wurde auch für die Türen, die großformatigen Streckmetallgitter der Lüftungsöffnungen, für Verkleidungen, Absturzsicherungen und Fallrohre verwendet. Die Analogie zur Funktion des Gebäudes liegt auf der Hand.

Wartehallen Huckelriede

Das Thema „Warten im Park“ prägt die Optik der unterschiedlich großen Verkehrsbauten aus Paravent-Elementen. Mittels Lasertechnik wurde ein Motiv von Ästen und Zweigen in die Stahlwände gefräst.

Container Fürstenfeldbruck

Im Jahr 2002 begannen Hild und K Architekten damit, das ehemalige Kloster Fürstenfeld umfangreich zu sanieren und zu modernisieren. Der Betrieb der Polizeifachhochschule, welche die barocke Anlage heute beherbergt, lief indessen weiter. Um den Unterricht auch während der weiteren Bauzeit zu gewährleisten, benötigte man ab Herbst 2010 ein provisorisches Seminargebäude. Den Gestaltungsspielraum für den temporären […]

basic Markt Obermenzing

Die Architektur integriert regionale Einzelelemente in einen modernen Baukörper und transformiert damit das Hergebrachte. So spielen die sichtbare Holzkonstruktion des Dachtragwerks und der unbemalte Kratzputz der Außenseite, der seine Farbigkeit ausschließlich durch die verwendeten Materialien erhält, auf vorgefundene Bautraditionen an.

Bauzentrum Riem

Auf einem schmalen Grundstück im Stadterweiterungsgebiet Messestadt Riem sollte ein Gebäude mit circa 3000 m² Ausstellungsfläche für das sogenannte Münchener Bauzentrum errichtet werden. Als städtische Institution bietet das Bauzentrum verschiedenen Firmen die Möglichkeit sich und ihre Produkte dauerhaft einem privaten Bauherrenkreis zu präsentieren. Das Gebäude wurde durchgängig in Stahlbeton-Fertigbauweise errichtet, seine Fassade kann als eine […]

Parkhaus Riem

AufgabeFür die Stadterweiterung auf dem ehemaligen Flughafengelände der heutigen Messe Riem sollte ein Anwohner-Parkhaus errichtet werden. Im Zuge des sogenannten Parkraumkonzeptes Riem bekommen die Anwohner fest zugewiesene Parkplätze in verschiedenen in die Blockränder integrierten, oberirdischen Parkhäusern. BauherrDie Firma Aicher erstellt und bewirtschaftet die Parkplätze des Parkraumkonzeptes in der Messestadt. Da Aicher-Bau über ein eigenes Fertigteilwerk […]

Haltestelle Ländtorplatz

AufgabeDer Ländtorplatz ist eine mittelalterliche Platzanlage am Rande der Altstadt von Landshut. Im Zuge der Umgestaltung der Bodenbeläge durch die Stadtverwaltung sollte ein Wartehaus für eine frequentierte Buslinie erstellt werden. KonstruktionDas Wartehaus dient als Prototyp eines Wartehaussystems. Im Gegensatz zu herkömmlichen Wartehäusern sollte ein System entwickelt werden, das einerseits unterschiedliche Ausprägungen hinsichtlich Figur und Ausstattung […]