Erweiterung Stammhaus Dallmayr

Der Entwurf reagiert im Grundriss und in der Fassadengliederung auf die historische Parzellenstruktur. Ein Baukörper, der auf der Altenhofstraße als erkerartiger Risalit in Erscheinung tritt, schließt das bestehende Gebäude nach Süden hin ab. Ein 4-geschossiges Gebäude führt die straßenbegleitende Bebauung fort. An der Ecke zur Burgstraße wird dieser Baukörper von einem 3-geschossigen Volumen gleichsam umfangen. Dadurch staffelt sich der Gesamtkomplex hin zur Straße um ein Geschoss ab und entspricht dann in etwa der historischen Volumetrie. Der Rücksprung im Bereich des Autoaufzuges bildet eine Entsprechung zur gegenüberliegenden Straßenseite und erreicht so eine platzartige Aufweitung der Altenhofstraße.

Die Architektur orientiert sich an der für München typischen Wiederaufbauarchitektur. Diese hat in besonderer Weise gezeigt, dass es möglich ist, eine einfühlsame Verbindung zum historischen Bestand herzustellen, ohne selbst historistisch zu reagieren. Das übergeordnete Thema des Entwurfs ist die Verzahnung – von alt und neu, aber auch von öffentlichem und privatem Raum.