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Dämmung und Wahrheit – aus unserer Forschungsabteilung

Angesichts der fortschreitenden globalen Erwärmung müssen sich Architekten daran messen lassen, ob sie in der Lage sind, auf die geänderten Bedingungen eine wirtschaftlich, ästhetisch und technisch angemessene Lösung anzubieten. Unter den gegebenen politischen Rahmenbedingungen erscheint die Dämmung durch WDVS derzeit als günstige (wenn auch nicht als einzige) Möglichkeit zur Einsparung von Gebäudeenergie. Die Beschäftigung von Hild und K mit dem Material schlägt sich auch in dem kürzlich abgeschlossenen Forschungsprojekt „Modulationsmöglichkeiten der Gebäudeaußenhaut mittels wärmesensitiver Aufnahmeverfahren“ vor, das nichts weniger versucht als die Funktion des Wärmedämmverbundsystems innerhalb der Form der Fassade zu sichtbar zu machen.

Das Modell auf obenstehendem Foto etwa setzt die „Höhenschichtlinien“ um, die sich aus den unterschiedlichen Wärmedurchgängen einer Fassade ableiten lassen. Eine umfassende Dokumentation des Projekts finden Sie hier…

Wer noch mehr über das Gestaltungspotenzial von Wärmedämmverbundsystemen erfahren möchte, dem sei der Vortrag empfohlen, den die Leiterin des Hild und K-Forschungsprojekts, Faraneh Farnoudi, am 13. März in Stuttgart halten wird. Sie spricht im Rahmen des Symposiums „Energieeffizientes Bauen“ in der Reihe „Die Zukunft des Bauens“, veranstaltet von der DETAIL Redaktion in Kooperation mit der Forschungsinitiative Zukunft Bau des BMUB und des BBSR.